PESTIZIDE STOPPEN TAG

Sonntag, den 19. Mai 2019



Manifest



Millionen von Menschen auf der ganzen Welt sind täglich den Gefahren ausgesetzt, die durch den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft verursacht werden.

Sie haben nicht nur auf unsere Gesundheit sehr ernste Auswirkungen, sondern auch auf die Umwelt. Nach den Daten der Weltgesundheitsorganisation verursachen Pestizide jährlich etwa 200.000 Tote weltweit, und nach Erhebungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) enthalten 45% der von uns verbrauchten Lebensmittel Spurenelemente von Pestiziden.

Diese chemische Substanzen können die Entstehung von unterschiedlichen Krebserkrankungen verursachen, sowie das endokrine System modifizieren, und somit die damit verbundenen Pathologien befördern.

Menschen die in Gebiete leben und arbeiten, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird, mit den für die Monokulturen typischen Einsatz von Chemikalien, sind am meisten betroffen, vor allem schwangere Frauen, Kinder und ältere Menschen.

Langfristig schädigen die Pestizide die Landwirtschaft selbst, indem sie das Agrarökosystem schwächen, die Produktivität der angebauten Gründe sowie die Qualität der Ernten gefährden, und die biologische Vielfalt von Tieren und Pflanzen zerstören. Sie verursachen Luftverschmutzung, sowie Verschmutzung der Ackerländer und des Grundwassers, sie gefährden das Überleben einer Vielzahl von Lebewesen (insbesondere Bienen, Würmer und Vögel). Die intensive Chemie-basierte Monokultur verursacht die allmähliche Verarmung einer kostbaren Ressource wie der Landschaft.

Alternativ zu diesem Modell unterstützen wir landwirtschaftliche Erfahrungen, wie Bio- und biodynamische Landwirtschaft mit kurzen Produktionsketten, die in diesen letzten Jahren bewiesen haben, wie sie den Respekt vor der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt verbinden können. Dank der Herstellung gesunder Lebensmitteln in dem auch die Vielfalt der lokalen Erzeugnisse gefördert werden, erhalten wir die Erneuerung der Biodiversität des Bodens und des Wassers, Stärkung der Widerstandsfähigkeit, Abmilderung des Klimawandels sowie Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Kindern und allen lebenden Arten.

Wir unterstützen den Übergang zu lokalen, ökologischen und diversifizierten Lebensmittelsystemen als sozialer, wirtschaftlicher und demokratischer Imperativ.

 

WIR FORDERN DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION AUF

die für weitere fünf Jahre erteilte Genehmigung zur Verwendung von Glyphosat zu widerrufen; das Pestizid-Genehmigungsverfahren zu reformieren und verbindliche Reduktionsziele für die Verwendung synthetischer Pestizide in der gesamten EU festzulegen, um die Totalbeseitigung bis 2030 zu erreichen.

 


WIR VERLANGEN VON DER REGIERUNG, VON REGIONEN UND GEMEINDEN

DIE FOLGENDEN GENAUEN VERPFLICHTUNGEN

 

FÜR DIE GESUNDHEIT: Das Vorsichtsprinzip einsetzen und die Anwendung von Pestiziden, in Form von synthetischen Molekül, verbieten, in dem sie Kontrollen und Sanktionen vorsehen, beginnend mit dem permanenten Verbot der Substanzen, die Ausnahmeregelungen unterliegen und Minderungsziele für alle andere festzulegen.

FÜR DAS GEBIET: Alle Instrumente der Kontrolle und des Schutzes des Gebiets zu verstärken, um Erdarbeiten, Entwaldungen, Entstellung der Landschaft, mögliche illegale Deponien und Veränderungen in der Landschaft bestimmungsgemäße Verwendung zu vermeiden, so wie auch die Verwendung von Pestiziden die als schädlich für Wildarten und Ökosysteme eingestuft werden, auf die Standorten des „Rete 2000“, auf anderen Schutzgebieten und in den Einzugsgebieten der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (Ramsar) zu verbieten.

FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT: Die Ernährungssouveränität zu verteidigen und zu unterstützen; die Anreize für industrielle Landwirtschaft und Monokulturen zurücksetzen; die Agrarökologie (biologische und biodynamische Landwirtschaft) bevorzugen und finanzieren, mit Respekt für die Biodiversität und traditionelle lokale Spezialitäten.


Wir fordern eine Überarbeitung des Nationalen Aktionsplans für den Einsatz von Pestiziden (PAN) und deren vollständige sofortige Beseitigung in städtischen Gebieten und in von der Bevölkerung frequentierten Gebieten, um geeignete Sicherheitsabstände festzulegen von Häusern, von Land, dass mit biologischen und biodynamischen Anbaumethoden bebaut wurde, von Parks und öffentlichen Gärten und privat, von Straßen, Wegen und Radwegen.


Wir appellieren an alle: Institutionen, Bürger, Verbände, Bewegungen, Komitees, Gruppen, politische und soziale Kräfte dieses Manifest zu unterschreiben und vereint für die Verteidigung unserer Landschaft und der öffentliche Gesundheit sich einzusetzen .



Sonntag, den 19. Mai 2019

 

 

E-Mail für Mietgliedschaften : Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo.

 

Alle Infos auf www.marciastoppesticidi.it